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DER PIROL IST ZURÜCK Trotz seines bunten Federnkleids bekommt man den Pirol selten zu Gesicht, da er sich in den Baumkronen am wohlsten fühlt. Full view

DER PIROL IST ZURÜCK

Nach dem kurzen Wintereinbruch ist doch noch der Frühling zurückgekehrt, und mit ihm der langersehnte Gast in den Thurauen: Der Pirol.

Nach den ersten warmen Tagen anfangs April kehrte ab Ostern auch in den Thurauen der Winter wieder ein. Die tiefen Temperaturen haben vor allem an den jungen Trieben der Eiche deutliche Spuren hinterlassen. Nun ist aber der Frühling wieder zurückgekehrt und mit ihm der Pirol.

Der amselgrosse Singvogel ist trotz seines exotischen Federkleides nur schwer zu entdecken, da er sich am liebsten hoch oben in den Baumkronen aufhält. Das Männchen trägt ein gelb-schwarzes Gefieder, während das Weibchen etwas unauffälliger, nämlich grünlich-schwarz gefärbt ist. Man kann den Pirol gut an seinem typischen Gesang erkennen: Mit einem auffälligen «düdelio» verrät er seinen Aufenthaltsort. Seinem Gesang verdankt der Pirol seinen wissenschaftlichen Namen: «Oriolus oriolus».

Der Pirol ist ein Langstreckenzieher, der sich nur kurz in den Thurauen aufhält. In der Regel trifft er Ende April ein, um zu nisten und seine Brut aufzuziehen, und verlässt sein Sommerquartier bereits wieder Ende Juli bis August. Dann tritt er die lange Rückreise nach Südafrika an, wo er während den Wintermonaten bleibt. Sein Gesang hallt jedoch noch länger durch die Thurauen, denn er wird gerne von den Staren imitiert.

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