Das Rotkehlchen – der Weihnachtsvogel schlechthin

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Flora & Fauna Schweiz
Auf Briefmarken der Schweizer Post, auf Weihnachtskartensujet, als Baumschmuck oder auf Servietten gedruckt: Überall ist das Rotkehlchen abgebildet. Woran das wohl liegt? Wir haben recherchiert!

Freude und Farbe im Winter

Die Vegetation und Tierwelt ruhen im stillen, oft grauen Winter. Doch so ein paar Vertreter erinnern an die lebendige Natur: Zum Beispiel die immer grünen Nadelbäume und auch das Rotkehlchen. Während viele Vögel im warmen Süden dem Winter entfliehen, bleibt das Rotkehlchen treu bei uns. Mit seiner roten Kehle bringt es Farbe in graue Landschaft und erfreut so die eine oder andere Personen.

Das Rotkehlchen in der Weihnachtsgeschichte

Geschichten zufolge war ein Rotkehlchen mitten im Geschehen als das Jesuskind geboren wurde. Als im Stall das Feuer auszugehen drohte, weil Josef und Maria eingeschlafen waren, flog das kleine Vögelchen hin, fächerte mit seinen Flügeln und brachte das Feuer mit der neuen Luft wieder zum Laufen. Dabei bekam das Rotkehlchen ein paar Funken ab und verbrannte seine Brust. Zur Erinnerung haben nun alle Rotkehlchen feuerrote Brustfedern.

In Deutschland war es im Jahr 2021 Vogel des Jahres: das Rotkehlchen

Das ganze Jahr hindurch faszinierend

Und auch abgesehen von Weihnachten ist das Rotkehlchen Erithacus rubecula ein faszinierender Vogel. Mit 650’000 Brutpaaren in der Schweiz ist es einer der häufigsten Brutvögel hierzulande. Sehr neugierig und zutraulich gegenüber Menschen lebt das Rotkehlchen nicht nur im Wald sondern auch in Siedlungsnähe. Doch wenn es um Revierverteidigung geht, sind Rotkehlchen nicht so zierlich sondern verteidigen ihr Revier bestimmt und fast schon aggressiv.

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