Wunderbare Stare

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Flora & Fauna Schweiz
Stare zaubern mit ihren Schwärmen kunstvolle Formen an den Himmel und imitieren dutzende Geräusche. Jedoch sind sie auch als Verursacher von so manchem Ärger bekannt.

Vorsicht Verwechslungsgefahr!
Den Star (Sturnus vulgaris)  könnte man vom Erscheinungsbild her mit der Amsel verwechseln. Er ist jedoch etwas kleiner und hat einen kürzeren Schwanz als diese. Im Flug ist seine dreieckige Flügelform gut erkennbar. Das Winterkleid schimmert metallisch grün und purpurrot auf schwarzem Untergrund und ist hell gesprenkelt. Im Prachtkleid sind die Federn schwarz und metallisch glänzend. Weibchen behalten die hellen Sprenkel im Prachtkleid bei, was sie von den Männchen unterscheidet.

Bemerkenswerte Eigenschaft
Obwohl der Star zu der Unterordnung der Singvögel gehört, wird sein Gesang nicht als solcher wahrgenommen. Seine Stimme klingt eher schwätzend, zischend und wie ein abfallendes Pfeifen. Er verfügt jedoch über eine erstaunliche Gabe: Er ahmt verschiedenste Geräusche nach. Häufig imitiert er die Gesänge anderer Vögel, wie die des Mäusebussards oder des Pirols. Gerne macht er auch Hühnergackern und Hundegebell nach. Sogar Rasenmäher-Geräusche und Klingeltöne von Handys können aus den Bäumen erklingen.

Der charakteristische Schwarm 
In Europa ist der Star weit verbreitet und variiert örtlich und in seinem Zugverhalten von einem Standvogel bis zum Kurzstreckenzieher. Die ziehenden Stare überwintern meist im Mittelmeerraum und Nordwestafrika. Von September bis Oktober versammeln sie sich zu riesigen Schwärmen, um gemeinsam ins Winterquartier zu ziehen. Die grossen Schwärme formen tanzende schwarze Wolken, die manchmal während mehreren Minuten zu beobachten sind. Durch die dauernd ändernde Flugrichtung nehmen die Schwärme fliessend neue Formen an. Das verwirrt mögliche Angreifer, wie zum Beispiel den Sperber.

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