Das Auenschutzgebiet der Thurauen ist durch eine Schutzverordnung der Kantone Zürich und Schaffhausen geschützt. Der Rangerdienst Thurauen sorgt seit dem Jahr 2011 dafür, dass ein friedliches Nebeneinander von Mensch und Natur im Gebiet möglich ist.

01

Für ein friedliches Miteinander

Das Auenschutzgebiet Thurauen ist ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung. Zahlreiche gefährdete Tier- und Pflanzenarten leben hier. Herzlichen Dank, dass Sie für ein friedliches Miteinander von Mensch und Natur eine Regeln beachten.

Verhaltensregeln

  • Wir nehmen unsere Hunde an die Leine.
  • Wir betreten die Naturschutzzonen und Waldreservate abseits der offiziellen Wege nicht.
  • Wir zelten und campieren nicht im Naturschutzgebiet.
  • Wir halten das Fahrverbot im Gebiet ein.
  • Wir pflücken keine Pflanzen.
  • Wir sammeln Pilze nur in den dafür vorgesehenen Zonen.
  • Wir nehmen unseren Abfall wieder nach Hause.

Was heisst das für die Besuchenden?

02

Der Rangerdienst

Der Rangerdienst Thurauen ist für die Information und Aufsicht im Auenschutzgebiet verantwortlich. Das Rangerteam gibt Erholungssuchenden Auskunft über das Renaturierungsprojekt, Flora und Fauna und kontrolliert die Einhaltung der Schutzverordnung. Darüber hinaus leiten Rangerinnen und Ranger das Junior Ranger-Programm und bieten auf Führungen Einblicke in den Ranger-Alltag.

Die Aufgaben des Rangerdiensts

Aufsicht

Der Rangerdienst Thurauen kontrolliert im Auftrag der Fachstelle Naturschutz des Kanton Zürich und des Planungs- und Naturschutzamtes des Kanton Schaffhausen die Einhaltung der Auenschutzverordnung. Das Rangerteam kontrolliert die Infrastruktur und ahndet Verstösse gegen die Schutzverordnung.

Information

Das Rangerteam vermittelt Besuchenden im Gebiet sein Wissen rund um aktuelle Arten im Gebiet, beantwortet Fragen zum Renaturierungsprojekt, teilt seine Ortskunde und gibt Beobachtungstipps.

Besucherlenkung

Der Rangerdienst ist für temporäre Beschilderungsmassnahmen im Gebiet verantwortlich. Sollte festgestellt werden, das sich im Gebiet ein neuer, inoffizieller Weg bildet, oder eine Tierart durch Störungen zu sehr in ihrem natürlichen Verhalten gestört wird, stellt der Rangerdienst Hinweisschilder.

Öffentlichkeitsarbeit

Neben den Patrouillen im Gebiet leitet der Rangerdienst auch Führungen, Exkursionen und Arbeitseinsätze für Schulklassen, Erwachsenengruppen und Firmen. Zudem steht das Team ab und zu mit einem mobilen Stand im Gebiet, um den Besuchenden Infomaterial zur Verfügung zu stellen.

03

Schutzverordnung

Die Schutzverordnungen definieren und regeln die fünf Zonierungen innerhalb der Thurauenperimeters, um ein möglichst konfliktfreies Miteinander zwischen Mensch und Natur zu ermöglichen.

Zone I:
Naturschutzzone

Langfristiger Erhalt und Entwicklung der schutzwürdigen Gebiete als Lebensraum seltener und gefährdeter Tier- und Pflanzenarten sowie dem Schutz der Landschaft.

Zone IVA:
Waldschutzzone

Langfristiger Erhalt und Entwicklung wertvoller Waldbestände und insbesondere naturnaher Auenwälder als artenreiche Lebensräume für seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Das Naturwaldreservat wird nicht bewirtschaftet.

Zone VIA:
Erholungszone

Extensive Erholungsnutzungen wie Baden, Campen und Grillen ist erlaubt. In den Erholungszonen gilt keine Leinenpflicht für Hunde, sofern sie jederzeit abrufbar sind und keine Wildtiere aufscheuchen.

Zone IX:
Fluss- und Uferschutzzone

Langfristiger Erhalt und Entwicklung von naturnahen Fliessgewässern und Ufern mit Kies- und Sandbänken und wertvollen Uferanrissen.

Junior Ranger-Programm

Junior Ranger

Angebot

Ranger-Führung

Scroll to Top