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WINTER IN DEN THURAUEN Der Baumbeister Biber hinterlässt wahre Meisterwerke! Full view

WINTER IN DEN THURAUEN

Der Winter steht vor der Tür und damit die vermeintlich ruhige Zeit im Schutzgebiet. Doch gerade zu dieser Jahreszeit können in den Thurauen einige Besonderheiten beobachtet werden.

Mit dem Winter zieht in den Thurauen – aus Sicht der Besucherinnen und Besucher – Ruhe ein. Dafür nutzen die Wildtiere die Zeit, um vermehrt auch tagsüber unterwegs zu sein. Zudem geht die Vegetation stark zurück und gibt den Blick frei auf sonst uneinsehbare Ufer- und Waldbereiche. So können im Winter tagsüber eher Feldhasen, Spechte und manchmal sogar  Biber beobachtet werden. Entlang der Thur und dem Rhein kann der Eisvögel gesichtet werden, während auf den Kiesbänken und auf der Schöni eine ganze Schar von gefiederten Wintergästen rastet. Kolbenente, Krickente und der seltenen Seidenreiher verbringen in den Thurauen ausschliesslich die Wintermonate.

Auch landschaftlich haben die Thurauen im Winter einiges zu bieten. Durch den tiefen Wasserstand werden die riesigen Kiesbänke und neuen Steilufer sichtbar, die Wiesen im lichten Wald sind nun gemäht und laden zum Spaziergang ein, Nebel und Rauhreif sorgen für eine mystische Stimmung. Im Oktober beginnt der Biber wieder vermehrt Bäume zu fällen und hinterlässt so überall unübersehbare Spuren. Zur  Zeit verändert sich das Gebiet zudem durch die letzten Bauarbeiten im Rahmen der Renaturierung. So kann man aktuell mitverfolgen, wie Teiche entstehen, Dämme aufgeschüttet und Magerwiesen angelegt werden.

Unser Team steht auch im Winter für Führungen und Exkursionen zur Verfügung und gibt Ihnen gerne einen vertieften Einblick in die winterlichen Thurauen und den Abschluss der Renaturierung.

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