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WAS KRABBELT UND FLATTERT DENN DA?

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie interessierten Freiwilligen des Naturzentrum Thurauen wurde diese Woche am Ausbildungstag für Insekten eine geballte Ladung an Expertenwissen zu unseren sechsbeinigen Freunden weitergegeben – aus erster Hand vom Spezialisten Remo Wenger.

Dank sommerlichen Temperaturen konnten die Mitarbeitenden und Freiwilligen des Naturzentrums in den Thurauen – mit Fangnetz ausgerüstet – auf Insektenjagt gehen und den Fang anschliessend in der Becherlupe aus nächster Nähe betrachten. Selbst erfahrene Biologen kommen an diesem Tag im Anbetracht der unvorstellbaren Vielfalt und Farbenpracht dieser faszinierenden Tiere immer wieder aufs Neue ins Staunen. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Libellen gerichtet, welche dank ihren Flugkünsten so manche Insektenfängerinnen und -fänger ziemlich an den Anschlag brachten.

Die Welt der Insekten

Insekten bilden die mit Abstand artenreichste Gruppe im Tierreich – fast eine Million Arten sind bis heute beschrieben, was gut zwei Drittel aller bekannten Tierarten darstellt. Mit Ausnahme der Ozeane haben sie praktisch jeden Lebensraum auf dieser Erde besiedelt und stellen etwa 90% der Biomasse aller landlebenden Wildtiere dar. Allein in der Schweiz sind knapp 17‘000 Insektenarten bekannt.

Ein Grund für die unüberschaubare Diversität der Insekten ist ihr segmentierter bzw. gegliederter Körperbau: Dieser kann, als Anpassung an unterschiedliche ökologische Nischen,  quasi beliebig in alle nur erdenklichen Formen und Farben modifiziert werden. Remo Wenger erklärt, anhand welcher Merkmale man die Insekten in verschiedenen Ordnungen wie z.B. Käfer, Wanzen, Schmetterlinge, Hautflügler, Zweiflügler oder Libellen gruppieren kann.

Am Ende des Tages, nachdem alle Tiere wieder freigelassen waren, waren die Köpfe vom Team dann mit einer geballten Ladung an Fachwissen gefüllt. Natürlich wartet dieses jetzt nur darauf, an unsere Besuchenden und Teilnehmenden von Führungen weitergegeben zu werden.

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