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JOHANNISKRAUT ZUM MITTSOMMER Auffällig gelb: das Johanniskraut in den Thurauen. Full view

JOHANNISKRAUT ZUM MITTSOMMER

Zur Sommersonnenwende blüht das Johanniskraut – ein wahres Multitalent in Sachen Schönheit und Heilwirkung. So erfreut es auch Besucher*innen der Thurauen mit seinen gelben sonnenähnlichen Strahlen der Blüten. 

Am 21. Juni ist es jährlich soweit – die Sommersonnenwende findet statt: Die Sonne wird ihren höchsten Stand erreichen und markiert somit den längsten Tag des Jahres. Just zur Sommersonnenwende beginnt die Blütezeit des Johanniskrautes (Hypericum perforatum). Die strahlend gelben Blüten erinnern selbst an viele kleine Sonnen.

Im Volksmund wird erzählt, dass die Sonne dem Johanniskraut, oft auch Lichtkraut genannt, seine ganz besondere Kraft verleiht. Das Johanniskraut wird in der Kräuterheilkunde sehr geschätzt. Ihm wird eine stimmungsaufhellende Wirkung zugesprochen und das Kraut findet daher als Tee, Öl oder gar in Kapselform Anwendung. Geerntet wird das Kraut traditionell am 24. Juni – dem Johannistag. An diesem Tag wird von vielen Menschen der Geburtstag von Johannes dem Täufer gefeiert, dem Namensgeber des Johanniskrautes.

Aber auch sonst ist das Johanniskraut eine faszinierende Pflanze. Wenn man die Blätter in die Sonne hält, wirken sie durch ihre Öldrüsen wie durchlöchert. Und beim Zerreiben der Blüte in den Händen verfärben sich die Finger rot. Also: Augen auf beim nächsten Spaziergang durch die Thurauen – denn auch im Naturschutzgebiet fühlt sich das Johanniskraut wohl.

> Wir präsentieren regelmässig 4 aktuell anzutreffende Arten im Naturschutzgebiet sowie auf dem Erlebnispfad beim Naturzentrum.
> Infoflora informiert: das Johanniskraut im Portrait