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HINWEIS FÜR PILZFREUNDE Morchel im Wald (Bild: Willem van Kruijsbergen) Full view

HINWEIS FÜR PILZFREUNDE

Jeweils nach der Schneeschmelze ist es soweit: Die Morcheln spriessen aus dem Boden. So auch in den Thurauen. Die Ranger haben dazu Informationstafeln aufgestellt.

Die typische Pilzsaison ist Ende Herbst. Einer der ersten Speisepilze, die sich bereits Anfang Jahr finden lassen, ist die Morchel. Deshalb nennt man sie auch «Königin des Frühlings». Weshalb die Morcheln im Frühjahr erscheinen und nicht, wie viele andere Pilzarten im Herbst, bleibt ein Rätsel der Natur. Entscheidend für das Wachsen der Fruchtkörper ist die Witterung. Je nach Lage und Ort findet man die Morcheln vom März bis in den Juni. Oftmals liegt der Höhepunkt im Monat Mai, daher auch der Name «Maipilz». Die Morcheln leben saprotroph, das heisst sie nützen tote organische Substanz für ihr eigenes Wachstum.

Die Morcheln wachsen an feuchten, windgeschützten und hellen Standorten. Grundsätzlich findet man sie in lockeren, sandigen und humusreichen Kalkböden. Oftmals in der Nähe von Laubbäumen wie Eschen oder Ulmen. Nicht nur der Auenwald ist ein typisches Habitat der Morchel, auch auf abgebrannten Flächen und in Obstgärten kann der Speisepilz gesammelt werden.

Der Rangerdienst weist auf die Bestimmungen in den Thurauen hin:  Das Pilzpflücken westlich der Ellikerbrücke ist verboten. Östlich der Ellikerbrücke ausser in den orangerot markierten Standorten (siehe Karte) ist das Pilzesammeln erlaubt. Im gesamten Auengebiet gelten die allgemeinen kantonalen Pflückvorschriften. Pflücken ist vom 11ten bis zum letzten Tag des Monats erlaubt. Pro Person und Tag darf dabei höchstens ein Kilo gepflückt werden.

> Rangerdienst