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GRÜNE VITAMINBOMBEN Viele Frühlingskräuter wie der Bärlauch sind schmackhaft und gesund. Full view

GRÜNE VITAMINBOMBEN

Der Frühling ist endlich angekommen! Und die zurückgewonnene Wärme lässt die Pflanzen im Eiltempo spriessen. Unter dem frischen Grün sind zahlreiche Kräuter, die man auch essen kann: allgemein bekannte wie Bärlauch und Löwenzahn, aber auch weniger populäre wie Giersch oder Gundermann.  

Bereits die Kelten nutzten die ersten Kräuter des Frühlings, um schmackhafte Gerichte zuzubereiten. Bis in die heutige Zeit hat sich der Brauch der Neun-Kräuter-Suppe erhalten: eine frische, leuchtend grüne Suppe aus neun verschiedenen Kräutern, die mit Butter, Bouillon und Sauerrahm verfeinert wird. Die ersten Frühlingskräuter sind aber nicht nur schmackhaft, sondern auch voller Vitamine und Nährstoffe. Viele Frühlingskräuter finden deshalb auch in der Naturheilkunde Verwendung: Löwenzahn hilft bei Verdauungsbeschwerden, Giersch wirkt entwässernd und der Gundermann hemmt Entzündungen.

Besonders beliebt unter den Frühlingskräutern ist der Bärlauch (allium ursinum). Er wächst an halbschattigen, eher feuchten Standorten und verbreitet einen feinen Geruch nach Knoblauch. Quark, Pesto oder Salaten verleiht er einen würzigen Geschmack und wirkt dazu reinigend in den Blutgefässen. Bärlauch wird deshalb auch gegen Arteriosklerose und Bluthochdruck eingesetzt. Beim Sammeln ist jedoch Vorsicht geboten: Immer wieder wird er mit den giftigen Maiglöckchen und Aronstab verwechselt. Deshalb sollten Sie im Zweifelsfall auf den Geruch achten: Wenn das Blatt nicht nach Knoblauch riecht, lieber die Finger davon lassen!

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