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FAHRRADTOUR DURCH DIE THURAUEN Mit Schwung fährt Carine Neier, eine unserer drei neuen Mitarbeiterinnen im Naturzentrum, durch die Thurauen. Full view

FAHRRADTOUR DURCH DIE THURAUEN

Die neuen Praktikantinnen des Naturzentrums Thurauen und des PanEco-Büros erkundeten am letzten Freitag des Februars das Auenschutzgebiet Thurauen mit dem Fahrrad. Sie entdeckten neben den ersten Blumen auch viele Vögel und konnten die besten Plätze für Führungen ausfindig machen.

Anfangs Februar starteten die neuen Mitarbeiterinnen im Naturzentrum Thurauen. Sie werden das Team unterstützen wo sie nur können und Exkursionen und Führungen im Naturzentrum und im Auenschutzgebiet Thurauen leiten. Dafür ist es zentral, dass sie das Gebiet in- und auswendig kennen und die besten Plätzchen finden, um beispielsweise Biber zu beobachten. Deshalb organisierte das Naturzentrum für die Praktikantinnen eine Fahrradtour durch die Thurauen. Mit Karte, Feldstecher, Apotheke und Fahrrad ausgestattet, ging es früh am Morgen los. Jeder Fahrradfahrerin wurde im Vorfeld auf der Karte eine Route mit 23 Stationen eingezeichnet. Bei jeder Station gab es etwas Neues zu entdecken: Aussichtspunkte, Parkplätze, Feuerstellen, Biber- und Eisvogel-Beobachtungsstellen, eine Waldhütte, den Thurspitz, den Mederbach sowie andere Tümpel und Weiher. Obwohl es erst Februar ist, leben die Thurauen bereits auf: Wer aufmerksam durch die Auen fuhr konnte die ersten Schneeglöckchen beobachten, welche aus der Erde spriessen, hörte die Vögel laut zwitschern und wurde von der Sonne angenehm gewärmt. Die Aufmerksamen konnten viele Vögel wie Grünspecht, Eichelhäher, Star und Flussuferläufer beobachten. Natürlich sahen sie auch Stockenten, Amseln, Rehe, Eichhörnchen und andere typische Auenwald-Bewohner.

Um zwölf Uhr trafen sich alle an einer Feuerstelle und tauschten sich über das Gesehene aus. Dabei wurde fleissig Wurst, Gemüse und Käse auf dem Feuer gebraten und geschmolzen. Ein Schwarzspechtweibchen gesellte sich zur fröhlichen Runde. Es klopfte gegen den benachbarten Baum und rief immer wieder. So lernten die Praktikantinnen bereits viel von Naturzentrum-Leiter Simon Fuchs über den Schwarzspecht. Am Nachmittag ging es weiter mit der Erkundungstour. Die Mitarbeiterinnen entdeckten Tümpel, Aussichtspunkte. Am späteren Nachmittag trafen sich alle im Naturzentrum und besprachen gemeinsam die Tour. Die besten Plätze konnten die zukünftigen Exkurisonsleiterinnen definitiv finden. Jetzt sind sie bereit für die Saison!

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