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DROHNENVERBOT IM NATIONALEN AUENSCHUTZGEBIET EGGRANK-THURSPITZ Eine Drohne kann eine Gefahr für die tierischen Auenbewohner sein. Full view

DROHNENVERBOT IM NATIONALEN AUENSCHUTZGEBIET EGGRANK-THURSPITZ

Drohnen sind allgegenwärtige Flugobjekte; das Geschäft boomt. Gerade in einem Naturschutzgebiet können diese Flugobjekte eine Gefahr für Vögel und andere Wildtiere darstellen.

Der eben noch auf der Kiesbank ruhende Flussregenpfeifer fliegt auf, weitere Vögel tun es ihm gleich. Eine Drohne taucht hinter dem Schilfgürtel auf. Erst nach längerer Zeit kehrt wieder Ruhe ein. Drohnen können Vögel und andere wildlebende Tiere beunruhigen oder sogar stören. Flucht und Angriffs- bzw. Verteidigungsreaktionen des Reviers, also aktives Reagieren können für Stress und zusätzlichen Energieverbrauch bei den betroffenen Tieren sorgen. Störungen in der Brutzeit und in der Nähe von Rückzugsräumen können somit zur Beeinträchtigung von Fortpflanzung und Überleben führen.

Für das Auengebiet ist die entsprechende kantonale Schutzverordnung von 2011 bzw. 2017 des Kantons ZH massgebend. So sind unter den Schutzanordnungen für die Zone I (Naturschutzzone), die Zone IVA (Waldschutzzone) und für die Zone IX (Fluss- und Uferschutzzone) alle Tätigkeiten verboten, die mit dem Schutzziel unvereinbar sind, insbesondere das Stören von wild lebenden Tieren.

Deshalb sind Drohnen im gesamten Gebiet der Thurauen ausser den Erholungszonen verboten.

Weiterführende und detaillierte Informationen zu entsprechenden nationalen Rechtsgrundlagen bzw. zur kantonalen Schutzverordnung sind unter folgenden Links verfügbar:

> BAZL – Regeln und allgemeine Fragen zu Drohnen
> Schutzverordnung des Auengebiets Eggrank-Thurspitz von nationaler Bedeutung
> Schutzverordnung des Auengebiets Eggrank-Thurspitz von nationaler Bedeutung, Änderungen vom Jahr 2017

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