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DIE WATVÖGEL SIND LOS! Flussregenpfeifer Full view

DIE WATVÖGEL SIND LOS!

Derzeit gibt es in den Thurauen einiges zu sehen. Der Flussregenpfeifer, gemäss der Roten Liste als stark gefährdet eingestuft, hat erfolgreich gebrütet und wurde mit drei Jungen auf der Kiesbank in der Nähe des Aussichtsturms gesichtet. Alt- und Jungvögel sind dank ihres Federkleids perfekt an die Farbe ihres Lebensraums angepasst und zwischen den Steinen nur schwer zu erkennen. Ausgerüstet mit Feldstecher und etwas Geduld kann man aber einen Blick auf diese Wattvögel erhaschen.

Mit dem Bruchwasserläufer und den Grünschenkeln gibt es zurzeit noch mehr Limikolen zu bestaunen. Aber damit nicht genug: Sechs Flussuferläufer, erkennbar an der dunkelbraunen Oberseite und der reinweissen Unterseite mit dem hellen Streifen vor dem Flügelbug, wurden diese Woche ebenfalls im Auengebiet gesehen.

Sogar vier Bekassinen sind im Moment in den Thurauen unterwegs.  Die Bekassine ist ein Wattvogel, welcher von der Schnabelspitze bis zum Schwanzende zwischen 23 und 28 Zentimeter lang ist. Mit dem bis zu sieben Zentimeter überproportional langen Schnabel ist sie zudem recht einfach zu erkennen. Auf der Suche nach Insekten stochert sie mit ihrem Schnabel im Boden rum. Dank dem vorne biegsamen Oberschnabel kann die Bekassine die Beute verschlucken, ohne dass sie den Schnabel aus dem Boden ziehen muss.

Der Aussichtsturm in der Nähe der Ellikerbrücke und die beiden Hides bei der Schöni-Wiese eignen sich besonders für das Beobachten der Wattvögel.

> Die Karte des Auengebietes finden Sie hier.