Topbar widget area empty.
DER RANGERDIENST EXPANDIERT AN DEN HUSEMERSEE Hier lässt es sich entspannen. Full view

DER RANGERDIENST EXPANDIERT AN DEN HUSEMERSEE

Seit April streifen die zwei Thurauen-Ranger*innen Michaela Driessen und Dario Bayani durch das Gebiet um den Husemersee. Das Riedgebiet rund um den See und um die benachbarten kleinen Weiher steht unter Naturschutz und beheimatet viele Tier- und Pflanzenarten. Der Rangerdienst am Husemersee ist ein Pilotprojekt der Fachstelle für Naturschutz des Kantons Zürich in Zusammenarbeit mit dem Rangerdienst Thurauen.

Als Antwort auf den wachsenden Besuchendendruck der letzten Jahre, hat die Fachstelle Naturschutz beschlossen, als Pilotprojekt den Rangerdienst Thurauen auf den Husemersee auszuweiten. So soll erfasst werden, ob längerfristig ein Rangerdienst dort sinnvoll ist, um Übertretungen im Schutzgebiet zu minimieren. Diesen Sommer werden die Ranger*innen im Gebiet unterwegs sein und dafür sorgen, dass die Naturschutzregeln eingehalten werden und ein harmonisches Miteinander zwischen Mensch und Natur funktionieren kann.

Das Gebiet rund um den Husemersee ist unterteilt in verschiedene Schutzzonen. An gewissen Plätzen auf der Westseite des Sees ist es zum Beispiel möglich, zu grillen, zu baden oder Spiele zu spielen. Ein hübscher Wanderweg führt rund um den See. Dessen Begehung dauert etwa dreiviertel Stunden. Dann gibt es aber auch jene Gebiete, die ausschliesslich den Wildtieren und Pflanzen als Rückzugsorte dienen und für Menschen und Hunde nicht zugänglich sind. Die Aufgabe des Rangerdienstes ist es unter anderem, die Fussgänger*innen und Erholungssuchenden auf die entsprechenden Regeln aufmerksam zu machen und dafür zu sorgen, dass sie eingehalten werden. Wir setzen dabei auf das Mittel der Sensibilisierung und erklären, weshalb Schutzzonen so wichtig und wieso Störungen dort unbedingt zu vermeiden sind.

Das Naturschutzgebiet rund um den Husemersee in der Weinländer Gemeinde Ossingen ist wunderschön und lädt immer mehr Gäste zum Spazieren und Erholen ein. Auf dem rund 1.4 km2 grossen Naturschutzgebiet bei der Gemeinde Ossingen befinden sich insgesamt 7 Weiher und kleinere Seen eingebettet zwischen Moor und Wald. Seit 1994 steht das Riedgebiet auf der Liste der Flachmoore von nationaler Bedeutung. Feuchtgebiete wie Moore und Flussauen sind ausserordentlich wichtig für den Artenschutz, da sie die Lebensräume von unzähligen Tier- und Pflanzenarten sind und eine besonders hohe Biodiversität haben.

> Erfahren sie mehr über den Rangerdienst des Naturzentrum Thurauen
> Die Ranger*innen im Video