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BIBER AM WERK Biber fällen ihre Bäume in eindrücklicher minutiöser Kleinstarbeit. Full view

BIBER AM WERK

Diesen Winter sind die Biber wieder fleissig am Bäume fällen. Ganz in unserer Nähe haben sie sich einen eindrücklichen Werkplatz eingerichtet.

Schon seit Beginn des Winters konnten wir rund um das Naturzentrum immer wieder vereinzelt frische Biberspuren beobachten. Seit Januar hat er sich nun ganz in der Nähe des Naturzentrums einen richtigen Werkplatz eingerichtet. Im Umkreis von etwa 20 Metern hat er am Ufer des Rheins fünf stattliche Weiden und eine Reihe von kleineren Gehölzen gefällt. Ein Baum blieb unglücklicherweise in den Ästen der Nachbarn hängen, sodass ihn der Biber nicht verwerten konnte. Von dreien ist nur noch der Stamm übrig, dafür ist das Ufer übersät mit abgenagten Ästen. Und die fünfte Weide ist gerade erst umgefallen. Diese wird er nun in den nächsten Tagen und Wochen abarbeiten.

Bäume fällen die Biber typischerweise nur im Winter, um an die junge Rinde und Knospen in der Baumkrone zu gelangen. Davon ernähren sie sich hauptsächlich während den Wintermonaten. Im Sommer fressen sie hingegen allerlei Kräuter, Triebe und Blätter. Die gefällten Weiden können  sie ebenfalls weiterhin nutzen, denn diese treiben im Frühling aus dem übrig gebliebenen Strunk wieder aus. Das Stammholz hingegen wird langsam zersetzt, gibt dabei Nährstoffe frei und dient zahlreichen Insekten als Lebensraum. Von den Larven ernähren sich wiederum verschiedene  Kleinsäuger und Spechte. Der Natur schadet der Biber mit seinem Wirken also nicht, sondern sorgt für eine Verjüngung des Waldes und für vielfältige Lebensräume.

Wenn Sie mehr über den Biber erfahren möchten, dann besuchen Sie doch eine unserer Exkursionen oder informieren Sie sich bei der Biberfachstelle des Kantons Zürich!

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